homebackgroundtake actionabout the eceaeeceae
After tests primates maybe reused, or they  may be killed to examine organs in the body.
 
deutsch
 
 
english
 
 
espanol
 
 
francais
 
 
cr
 
 
italian
 
 
dutch
 
 
 
 
finnish
 

Brain damaged Marmoset at Cambridge University ©BUAVWeil nicht-menschliche Primaten uns so ähnlich sind, wurden sie seit Jahrzehnten in unzähligen Tierversuchen missbraucht. Aber gerade dieser Ähnlichkeit wegen müsste sich die Verwendung von ihnen als Versuchsobjekte von selbst verbieten.

Primaten sind intelligente und soziale Tiere mit komplexen Bedürfnissen. Ihr Leid im Labor ist immens. Qualvolle Tierversuche werden an ihnen vorgenommen, z.B. werden sie mit ansteckenden Krankheiten infiziert oder ihre Gehirne werden geschädigt. Menschen würden wir so etwas niemals antun. Warum machen wir es dann mit unseren nächsten Verwandten?

Affenversuche sind nicht nur ethisch nicht zu rechtfertigen, sie sind auch wissenschaftlich unsinnig. Trotz aller Ähnlichkeiten sind Primaten uns doch nicht ähnlich genug, um als verlässliche "Modelle" für menschliche Krankheiten dienen zu können. Tierversuchsfreie Forschungsmethoden gibt es bereits, allerdings werden sie nicht genügend gefördert und eingesetzt. Ein verstärktes Engagement auf diesem Gebiet ist unbedingt notwendig, um deutlich zu machen, dass diese Alternativen den mittelalterlichen Tierversuchen um Längen überlegen sind.

Aber es gibt Hoffnung. Die EU hat es in der Hand, alle Affenversuche gesetzlich zu verbieten. Zurzeit wird die Richtlinie 86/609, die Tierversuche in der EU regelt, novelliert. Das ist seit Jahren die erste und beste Gelegenheit, Primatenversuche endlich und endgültig abzuschaffen.

Hier mitmachen und Primaten retten!

Hier geht es zu mehr Infos über Primatenversuche und warum die European Coalition to End Animal Experiments sich für ein Verbot einsetzt.

 

DIE FAKTEN:

Laut aktueller Statistik der Europäischen Union (EU) wurden im Jahr 2002 rund 10.000 Primaten in Tierversuchen verwendet, viele von ihnen sogar mehrfach.

Frankreich hatte im Jahr 2002 innerhalb der EU den größten Verschleiß an Affen (3.840), gefolgt von Großbritannien (3.173) und Deutschland (1.844).

Nicht in der Statistik enthalten sind jene Affen, die in den Laboren und Zuchtstationen gehalten werden, um die Tierversuchsindustrie mit "Nachschub" zu versorgen.

Der größte Teil der Affenversuche dient nicht der Erforschung menschlicher Krankheiten. Bei 70 Prozent der Experimente handelt es sich um Giftigkeitsstudien.

Weißbüscheläffchen und andere Krallenaffen sowie Makaken (z.B. Rhesusaffen) werden am häufigsten verwendet.

Viele Primaten werden aus Mauritius, China, Indonesien und den USA importiert. In vielen dieser Länder werden die Tiere in der Wildnis gefangen und ihren Familienverbänden entrissen.