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Eine verpasste Chance

Seit Inkrafttreten der alten Tierversuchsrichtlinie, der Richtlinie 86/609/EEC im Jahr 1986, sind große Fortschritte in der Entwicklung tierversuchfreier Testmethoden und im Verständnis hinsichtlich der Leidensfähigkeit von Tieren zu verzeichnen. 

Die ECEAE ist der Meinung, dass die Revision der Richtlinie 86/609/EEC eine Chance hätte sein sollen, eine klare und fortschrittliche neue Richtlinie zu schaffen, deren Schwerpunkt ein Ende der Tierversuche und des Leids der Millionen Tiere in Europas Labors ist. 

Nach über zwei Jahren Verhandlungen enthält die neue Richtlinie 2010/63/EU nicht die von den Bürgern erwarteten Verbesserungen. Zum Beispiel: 

  • Affen dürfen nach wie vor für Tierversuche verwendet werden
  • Der Wildnis entnommene Affen dürfen nach wie vor für Tierversuche verwendet werden – die neue Richtlinie verpflichtet die EU lediglich zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich eines Verbots
  • Versuche, die für die Tiere mit schweren und anhaltenden Leiden verbunden sind, sind noch immer erlaubt. Experimentatoren dürfen ein Tier wiederholt in Versuchen verwenden, die zu ‘mittleren’ Leiden führen

Diese neuen Regelungen widersprechen der öffentlichen Meinung. mehr

Manche Verbesserungen, für die sich die ECEAE stark gemacht hat, haben Eingang in die neue Richtlinie gefunden, beispielsweise: 

  • Förderung der Entwicklung tierversuchsfreier Methoden
  • Klassifizierung der Versuche anhand des zu erwartenden Leids der Tiere
  • Der Geltungsbereich der Richtlinie wurde ausgeweitet. Eine Genehmigung ist für die meisten Experimente erforderlich (außer Giftigkeitsprüfungen)

Die Maßgaben der neuen Richtlinien sind vergleichbar mit der Gesetzgebung in Ländern, die den höchsten Tierverbrauch aufweisen – Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Leider haben die Gesetze in diesen Ländern wenig zur Verhinderung des Leids der Tiere beigetragen, da die Zahl der in Tierversuchen verwendeten Tiere weiterhin zunimmt. Darüber hinaus ist die ECEAE der Ansicht, dass die EU für die milliardenschwere Forschungsindustrie einen Freibrief geschaffen hat, so weiterzufahren wie bisher, ohne den Tierschutz und die öffentliche Meinung adäquat zu berücksichtigen.

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